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So sieht die Corona-App aus

Sony SmartphonesMittlerweile sind Smartphones oder Tablets nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. In diesen unruhigen Zeiten, die mit viel Angst verbunden sind, ist es sinnvoll, sich nach einer App umzusehen, wenn es um die Coronakrise und die Bewältigung der Situation geht. Wollen Sie auch auf dem Laufenden bleiben und immer über den aktuellen Verlauf von CORVID-19 informiert sein? Ganz egal, ob Sie ein Smartphone mit Apple nutzen oder sich lieber doch für den Riesen Google entscheiden – mit der richtigen Coronaapp können Sie sich einige Vorteile verschaffen.

Warnungen vor Infizierten?

So sieht die Corona-App ausDer wohl größte Vorteil ist, dass Sie durch diese App eine Warnung vor Infizierten bekommen. Das bedeutet, dass es damit leichter möglich ist, die Pandemie einzuschränken. Menschen, die informiert sind, dass sich in direkter Umgebung Coronainfizierte befinden, können die Situation kontrolliert regeln.

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Positiver Test auf Corona?

Sie erhalten außerdem sofort eine Nachricht, wenn Sie mit jemandem in Kontakt gewesen sind, der auf Corona positiv getestet wurde. Sie können freiwillig das sogenannte Kontakt-Tracing einschalten. Mittlerweile gibt es auch von der jeweiligen Behörde eine offizielle App für Handy oder Tablets.

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Bleiben Sie anonym?

Wenn Sie selbst positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, müssen Sie dieses Ergebnis des Tests mit einem sechsstelligen Code nachweisen. Sie geben von Ihrem Coronatest das Datum in die App ein und stimmen zu, dass die Diagnose in der App geteilt wird. Es ist nicht ersichtlich, um wen es sich konkret handelt, wenn ein positiver Test mit einem Corona-infizierten Menschen erfolgte.

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Smartwatch nutzen

Nicht nur das Smartphone, auch eine Smartwatch kann dazu dienen, dem Corona-Virus den Kampf anzusagen. Mit der Smartwatch kann die App beispielsweise Ihre Körperdaten messen –  dasselbe gilt natürlich auch für die beliebten Fitnessarmbänder. Diese Daten werden über die App direkt an das Robert-Koch-Institut gesendet. Dafür gibt es spezielle Apps für die Datenspende. Es erfolgt eine Sammlung sämtlicher wichtigen Körperparameter. Das Robert-Koch-Institut in Deutschland erhält durch die Sammlung dieser Daten Aufschluss über den Gesundheitszustand der Menschen. Durch diese Vorgehensweise erhoffen sich Forscher konkretere Informationen über das Virus. So wird mithilfe einer derartigen App schneller ermittelt, wie schnell sich die Krankheit ausbreitet.

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Eine App für die Datenspende

Sie benötigen weniger als 5 Minuten, um die App auf dem Smartphone oder auf dem Tablet einzurichten.

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Schritt Hinweise
Installation der App Als erstes müssen Sie die App herunterladen und starten. Sie geben die Postleitzahl ein und erstellen ein Profil. Ihre Benutzer-Identifikation ist einmalig und individuell. Sie werden bei dieser App nicht anonymisiert, erhalten aber ein Pseudonym. Das bedeutet, dass es zu keiner Weiterleitung von Adressen beziehungsweise Namen kommt. Mit dieser App können Sie Ihre persönlichen Körperparameter direkt an das Robert-Koch-Institut senden.
Daten, die gesammelt werden Folgende Daten werden gesammelt:

  • Aktivitäten
  • Standort
  • Größe
  • Temperatur
  • Geschlecht
  • Alter
  • Puls
  • Gewicht

Um was handelt es sich bei dem Forschungsvorhaben?

Nur dann, wenn sich hohe Zahlen ergeben, die sich aus einer freien Beteiligung zusammensetzen, kommt es zu den erhofften und hilfreichen Informationen. Im Moment werden folgende Geräte in Bezug auf die Smartwatch unterstützt:

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  • Nokia
  • Polar
  • Garmin
  • Fitbit
  • Apple Healtch
  • Google Fit

Mithilfe vom Bluetoothsignalen gibt es auch große Hoffnungen auf sogenannte Kontakt-Tracing-Apps. Diese übermitteln ein Warnsignal, sobald ein Kontakt mit einem Infizierten erfolgt ist. Das Ziel ist es, dadurch die Infektionsketten auch anonym aufzuzeichnen.

Was ist die Idee der Regierung?

Die Corona Pandemie sollte durch diese Apps eingedämmt werden, das erhofft sich auch die Bundesregierung. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für das Projekt PEPP-PT entschieden. Jedes einzelne Land kann eigene Apps auf dieser technischen Plattform aufsetzen. Es handelt sich also um eine Sammlung und so können Sie ihre anonymisierten Daten austauschen und nachvollziehen, wo sich zu welchem Zeitpunkt infizierte Personen befinden. Mehr als sieben europäische Länder arbeiten in einem internationalen Team zusammen. Dieses Team besteht aus:

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  • Experten
  • Technikern
  • Wissenschaftlern
  • Forschern

App mit Bluetooth

Diese App funktioniert mit Bluetooth. Dabei handelt es sich um einen angesagten Kurzstreckenfunk. Im Hintergrund kann die App erkennen, welche Geräte mit Bluetooth in der Nähe sind. Das Protokoll hält diese Daten fest und so kann eine Nachverfolgung stattfinden. Anhand der Signalstärke über Bluetooth ist es möglich, die Abstände besser einzuschätzen. An den Schnittstellen für die jeweiligen Betriebssysteme arbeiten vor allem Google und Apple. Jedes Gerät bekommt mit der App einen Tagesschlüssel. Alle 15 Minuten wird dann ein Kurzschlüssel durch die App generiert. Sobald sich zwei solche Geräte annähern, wird der Kurzschlüssel ausgetauscht. Der Zeitpunkt dafür wird protokolliert und sobald eine Person angegeben hat, positiv auf Corona getestet worden zu sein, werden diese Tagesschlüssel auf einen zentralen Server geladen. Es muss ein Beleg dafür erfolgt sein, dass ein positiver Corona Test gemacht wurde. Dadurch werden Falschmeldungen ausgeschlossen.

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TIPP! Gratis App im Appstore: Wenn Sie sich die Corona App für Ihre Smartwatch oder für Ihr Smartphone holen möchten, können Sie das gratis im Appstore tun. Dafür müssen Sie sich nur einmal registrieren. Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, müssen Sie als Bestätigung einen sechsstelligen Code eingeben.

Die App über das Robert-Koch-Institut

Das Robert-Koch-Institut stellt eine solche App zur Verfügung. Auch hier geht es um eine Tracking-App. Diese liefert außerdem ergänzende Informationen darüber, wie schnell und wo sich das Corona-Virus in Deutschland verbreitet. Die konkrete Bezeichnung dieser App lautet “Corona Datenspende”. Sie können die App entweder für Ihre Smartwatch, für Ihr Fitnessarmband oder für Ihr Smartphone und Tablet nutzen. Die Daten übermitteln Sie dann direkt an das Robert-Koch-Institut. Diese Vorgehensweise bietet einen genauen Einblick über die Verbreitung des Virus. Experten zufolge dient diese App ausdrücklich der Information und nicht der Verfolgung der Kontaktpersonen. Die Schwerpunkte der Infektionen werden somit besser erkannt. Die Wissenschaftler versprechen sich daraus ein genaueres Bild über die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus. Hilfreich wäre es bereits, wenn sich ein Prozent der Bevölkerung mit dieser App beteiligen würde. Eine Karte mit der regionalen Verbreitung wird aus den Informationen erstellt.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Andrey Popov, Amazon / Sony

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