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Das Handy entrümpeln – einfache Tipps

UMIDIGI SmartphonesMit dem eigenen Smartphone ist es wie mit der Wohnung. Mit der Zeit sammeln sich immer mehr Dinge an, die irgendwo verstaut werden müssen. Irgendwann sind dann alle Schränke voll. Auf dem Handy ist das zwar nicht so offensichtlich, wie in den eigenen vier Wänden, doch wenn der Speicher des Gerätes voll ist, erhält man ständig nervige Meldungen und kann beispielsweise keine Fotos oder Videos mehr aufnehmen. Darüber hinaus werden viele Smartphones auch deutlich langsamer, wenn sich der Speicher füllt. Spätestens dann wird es endgültig Zeit, das Handy zu entrümpeln.

Auf welche Apps möchte man nicht verzichten?

Das Handy entrümpeln - einfache TippsAlle wichtigen Apps sollten Sie sich sich übersichtlich am Homescreen anordnen. So ist auch für die Zukunft garantiert, dass man sofort weiß, wo man seine wichtigsten Apps findet.

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Tipp: Falls das Telefon auch beruflich zum Einsatz kommt, bietet sich die gleiche Vorgehensweise auch für jene Apps an, die im Job benötigt werden. Auch diese sollten auf einem eigenen Screen zusammengefasst werden. So hat man immer einen guten Überblick und kann das Telefon einfach durch Wechsel auf den entsprechenden Screen in den Job-Modus bringen.

In einem ersten Schritt sollte man sich daher gut überlegen, auf welche Apps man auf keinen Fall verzichten möchte. Dazu gehören bei den meisten Telefonen im privaten Bereich folgende Apps:

App (bzw. Art) Funktion
WhatsApp bzw. andere Messenger Mittlerweile hat sich WhatsApp als Standard für die schriftliche Kommunikation mit dem Mobiltelefon entwickelt und ist für die meisten User nicht mehr wegzudenken.

Doch es gibt mittlerweile auch gute Alternativen zum Marktführer wie beispielsweise Telegram oder Signal.

Facebook/Instagram Ein Leben ohne soziale Medien ist für viele Menschen nicht mehr vorstellbar. Egal ob es jetzt Facebook oder Instagram ist, der Austausch mit anderen Menschen ist für viele sehr wichtig und hilft dabei, Kontakte auch über große Distanzen aufrechtzuerhalten. Auch TikTok erfreut sich hier vor allem bei der jüngeren Zielgruppe immer größerer Beliebtheit.
News Zumindest eine seriöse Quelle, auf der man verfolgen kann, was in der Welt gerade vor sich geht, sollte auf keinem Smartphone fehlen. Die Wahl des Mediums bleibt dabei selbstverständlich jedem selbst überlassen.
Navi & Fahrpläne Mittlerweile hat sich bei den Navi-Apps Google Maps als Standard etabliert, es gibt aber auch sehr gute kostenlose Alternativen wie HERE WeGo, die ebenfalls umfangreiche Features bieten. Die meisten Großstädte bieten ebenfalls Apps, die anzeigen, wie man am Schnellsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von einem Ort zum anderen gelangen kann.

Brauche ich tatsächlich alle Apps auf meinem Smartphone dauerhaft?

Nachdem die wichtigsten Apps nun auf einem eigenen Screen auf dem Smartphone verschoben wurden, beginnt die Inventur. Dabei sollte das Handy nach den vorhandenen Apps durchforstet werden und dabei bei jeder App die folgenden Fragen beantwortet werden:

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  • Wann habe ich diese App das letzte Mal verwendet?
  • Wie oft verwende ich diese App?

Wenn die letzte Nutzung der App bereits mehrere Monate her ist, kann man davon ausgehen, dass man die App auch in Zukunft nicht verwenden wird. Wenn die App dagegen nur sehr selten verwendet wird, ist es nicht zwingend erforderlich, sie dauerhaft auf dem Telefon zu installieren. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit, die App nur zu installieren, wenn sie tatsächlich benötigt wird und andererseits kann man statt vielen Apps auch einfach die entsprechende Webseite des Anbieters nützen.

Die Verwendung von Apps ist generell mit ein paar Vor- aber auch Nachteilen verbunden:

  • die Apps sind für die Anwendung auf dem Mobiltelefon maßgeschneidert
  • viele Apps sind kostenlos erhältlich
  • es gibt eine sehr große Auswahl für jedes Themengebiet
  • die Apps kosten Speicherplatz auf dem Smartphone
  • nicht alle Apps sind kompatibel mit dem vorhandenen Handy
  • manche Apps verursachen Kosten, die man bei der Nutzung der Webseite nicht hätte

Nun startet die Detailanalyse!

Bei Android-Telefonen hilft einem die kostenlose App „Android Assistant“ dabei, belastende Hintergrundanwendungen zu identifizieren und zu beseitigen. iOS ist in der Regel sehr gut darin, nicht mehr benötigte Daten zu löschen. Dennoch gibt es auch hier gute Apps, die einem dabei helfen können. Dazu zählt beispielsweise die App „PhoneClean

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Fotos und Videos auf Cloud oder Speicherkarte auslagern!

Fotos und Videos sind ein echter Speicherfresser. Daher sollte in den Einstellungen am Handy ausgewählt werden, dass diese standardmäßig nicht auf dem internen Datenträger, sondern auf einer externen Speicherkarte gespeichert werden sollen.

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Wenn Fotos oder Videos ganz vom Telefon gelöscht werden sollen, ist dabei zu beachten, dass die Smartphones die entsprechenden Dateien nicht gleich endgültig aus dem Speicher löschen, sondern zunächst noch für 30 Tage auf dem Telefon in einem virtuellen „Mülleimer“ zwischenspeichern. Sowohl bei iOS als auch bei Android findet man diese Bilder und Videos im Ordner „Zuletzt gelöscht“. Will man die Dateien nun endgültig gleich löschen und nicht einen Monat lang warten, muss auch dieser Ordner entleert werden.

Tipp! Alternativ dazu bietet sich auch an, die Dateien bei einem Cloud-Anbieter wie Dropbox, Google oder Microsoft OneDrive bzw. in der Apple-Cloud zu speichern. Doch Vorsicht: Auch hier können je nach Anbieter und benötigtem Speicherplatz Kosten in unterschiedlicher Höhe entstehen und nicht immer weiß man genau, wo sich die Server befinden, auf denen die eigenen Daten gespeichert werden.

Fazit: Ein entrümpeltes Handy macht Freude!

Auch hier ist es wie mit den eigenen vier Wänden: Wenn man erst einmal aufgeräumt hat, freut man sich über den vielen Platz, der auf einmal wieder vorhanden ist. Vielleicht ist die Leistung dabei nicht mit einem komplett neuen Smartphone zu vergleichen, aber in den meisten Fällen ist der Leistungsunterschied deutlich bemerkbar und das Telefon kann so noch für einen längeren Zeitraum weiterhin verwendet werden. Das spart schließlich auch Rohstoffe und schont die Umwelt.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Maria_Savenko, Amazon / UMIDIGI

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